Dienstag, 26. August 2014

Ich backs mir - Pflaumen-Nektarinen-Frischkäse-Tarte

Juhuu .. endlich bin ich mal wieder dabei. :-) In den letzten beiden Monaten habe ich es zeitlich einfach nicht geschafft bei "Ich backs mir" mitzumachen. Darüber war ich sehr traurig, habe ich mir doch wirklich vorgenommen jeden Monat etwas dazu beizutragen. Aber wie das so ist, manchmal kommt es anders als man denkt. Wie ich schon erzählt habe, arbeite ich wieder, zwar nicht jeden Tag, aber trotzdem ist es für uns alle erst einmal eine Umstellung und einige Dinge mussten etwas zurückstehen.

Das August-Thema von "Ich backs mir" ist Tarte! <3 Wie toll, oder?


Auch in den letzten beiden Monaten hat sich Clara von tastesheriff so schöne Themen ausgedacht. Familienrezept im Juni und Sommerkuchen im Juli. Hach, wie schade. Aber es hat mich dazu inspiriert, das Rezeptbuch meiner Oma zu durchstöbern. Das war super spannend, meine Oma hat sich so darüber gefreut und ich erst, über so viele tolle Rezepte aus alten Zeiten.


Nun zeige ich euch aber meine Pflaumen-Nektarinen-Frischkäse-Tarte. 


Für den Mandelmürbeteig (ausreichend für eine große oder vier kleine Tarteformen) braucht ihr: 
  • 105 g Zucker/Puderzucker
  • ca. 13 g Vanillezucker (gemahlene Vanille hatte ich nicht da)
  • 150 g kalte Butter
  • 1 großes Ei
  • 1/2 TL Salz
  • 300 g Mehl
  • 4,5 EL gemahlene Mandeln

Den Teig habe ich im Thermomix zubereitet. Wie das geht könnt ihr bei der lieben Zaubermone nachlesen, von ihr habe ich auch das Rezept für den Mürbeteig.
Ohne Thermomix geht das aber auch. Statt Zucker nehmt ihr dann am Besten Puderzucker. Die Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine krümelig vermischen. Danach mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingepackt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.


In der Zwischenzeit könnt ihr alles für die Füllung vorbereiten. Hierfür braucht ihr:
  • 400 g Nektarinen (entkernt)
  • 400 g Pflaumen (entkernt)
  • Saft einer Bio-Zitrone
  • 3 TL Honig (flüssig)
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • ca. 50 g Mandelstifte
Das Obst in kleine Würfel schneiden und mit dem Saft der Zitrone vermischen. Die Mandelstifte werden in einer Pfanne ohne Fett geröstet. Den Frischkäse mit dem Honig verrühren. 


Backofen vorheizen nicht vergessen: 200°C (Ober-Unterhitze).
Ist der Teig gut gekühlt, diesen auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche ausrollen und in die Tarteform geben. Ich habe kleine Tarteförmchen benutzt. (Diese habe ich letztes Jahr bei "tchibo" gekauft und finde sie richtig toll. Der Boden lässt sich herausnehmen, dadurch bekommt man die Tarte einfach super aus der Form. Sollte es euch interessieren, momentan gibt es sie wieder: tchibo-tarteformen.) Mit einer Gabel den Teig mehrmals einstechen. 
Die Honig-Frischkäsecreme kann nun auf den Teig gestrichen werden.


Darauf die gerösteten Mandelstifte verteilen (ein paar übrig lassen). Pflaumen und Nektarinen in den Förmchen verteilen. Die Tartes habe ich mit Herzen und Sternen gedeckelt. :-) Dafür den restlichen Teig ausrollen, mit Förmchen die gewünschten Muster ausstechen und auf dem Obst verteilen. Wie ihr das machen wollt, ist euch überlassen, da könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen.
(Die Idee hierfür und auch für das Rezept habe ich aus einer Lecker Bakery aus 2013)


Die restlichen Mandelstifte habe ich nun noch auf den Tartes verteilt und diese dann auf unterster Schiene 25 Minuten gebacken. Da jeder Backofen anders backt, achtet einfach etwas darauf, dass die Tartes nicht zu dunkel werden.


Irgendwie hat mir noch etwas gefehlt, deshalb habe ich die fertig gebackenen Tartes mit einem Frischkäse-Topping verziert. Das Rezept habe ich euch hier gezeigt. Könnt ihr aber auch weglassen. :-)



Tartig geht es bald auch weiter, ich möchte euch ein Buch vorstellen, welches sich ausschließlich mit diesem Thema befasst. :-)


Ich wünsche euch eine tolle Woche und schicke viele süße Grüße,
Eure Melli :-*

ichbacksmir tastesheriff

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Heute habe ich viel zu berichten. Alles zusammen in einem Beitrag. Wo fange ich denn am Besten nur an? :-)
Also, zuerst einmal möchte ich euch meine neue, schöne KitchenAid Artisan vorstellen:


Vor ca. zwei Wochen kam das große Paket und ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig.
Bisher habe ich mit der Bosch Mum 5 gerührt und war natürlich total gespannt, wie der Unterschied ist, ob die KitchenAid das hält, was alle versprechen. (Die meisten, die eine KA besitzen sind ja wirklich sehr überzeugt und schwärmen davon.) Bisher war ich mit meiner Bosch auch total zufrieden und kann diese wirklich auch empfehlen.

Standardmäßig war im Paket der KitchenAid: eine Edelstahlschüssel, Spritzschutz, Knethaken, Flachrührer und ein Schneebesen.
Natürlich gibt es eine Menge Zubehör, was man sich dann noch extra dazu kaufen kann. Sollte es euch interessieren, könnt ihr hier sehen, was es alles gibt: KitchenAid.

Ich konnte es dann natürlich nicht lassen und habe mir direkt die Glasschüssel inkl. Silikondeckel (die finde ich einfach so schick) und den Flexi-Rührer (von dem ich schon viele positive Berichte gelesen habe) gekauft.

Nachdem ich nun das gute Stück aufgebaut hatte, sollte es natürlich auch gebührend eingeweiht werden. Cupcakes habe ich mir dafür ausgesucht, das ging aber total in die Hose. Geduld ist manchmal nicht so meine Stärke, also habe ich einfach losprobiert, ohne vorher die Gebrauchsanweisung durchgelesen zu haben und mit völlig falscher Stufe meinen Teig "kaputt" gerührt. :-) Naja, danach habe ich mir dann doch erst einmal durchgelesen, was KitchenAid empfiehlt, bei welcher Stufe und wie lange ich rühren soll, damit ich einen tollen Teig zaubern kann.

Mein nächster Versuch war dann die Brownie-Himbeer-Torte. Das Rezept habe ich aus dem Buch "Torten" von Linda Lomelino. Ich finde ihre Torten alle wahnsinnig schön. (Hier gibt es das Buch: www.ebook.de/Torten)

Und da kommen wir auch schon zum nächsten Thema. Gemacht habe ich die Torte für meinen Fotokurs mit Nathalie. Ich habe euch ja schon davon erzählt, dass ich mir eine Kamera gekauft habe, aber damit nicht umgehen kann und deswegen meine Foto's immer noch mit dem I-Phone mache. Letzten Sonntag war es soweit, Nathalie hat mich besucht und wir haben hier fotografiert und gelernt, so gut es eben ging, mit meinen zwei kleinen Mädels, die um uns herum gehüpft sind und unbedingt mit Nathalie spielen wollten. :-)

Und da möchte ich auf diesem Wege auch nochmal ein dickes DANKESCHÖN <3 an Nathalie loswerden. Ich weiß, wie gefüllt dein Terminkalender momentan ist und freue mich sehr darüber, dass du dir Zeit für mich genommen und mir so toll erklärt hast, wie die Kamera funktioniert und auch für die zahlreichen Tipps und Tricks. Ich freue mich schon, auf das nächste mal. :-)

Profi im Fotografieren bin ich natürlich immer noch nicht, aber das möchte ich auch nicht werden. Trotzdem werden wir noch ein oder zwei Stündchen dran hängen, ich bin noch nicht so weit, so tolle Bilder zu machen, wie ich es gern können würde. Meine ersten Versuche waren doch noch ein wenig wackelig, sehr ungewohnt war es, damit zu fotografieren und auch noch auf alles drum herum zu achten. :-)

Aber nun genug gequatscht, ich zeig euch einfach mal meine Brownie-Himbeer-Torte inklusive meinen ersten Fotografie-Versuchen:



Natürlich werde ich euch auch verraten, wie die Torte gemacht wird:


Für den Himbeer-Brownie-Teig braucht ihr:
  • 4 Eier (L)
  • 225 g Butter
  • 240 g heller Muskovado-Zucker (hatte ich nicht, habe Rohrohrzucker genommen)
  • 120 g Zucker
  • 200 g Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakaoanteil)
  • 40 g Backkakao
  • 270 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • ca. 100 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C (Ober-Unterhitze) vorheizen. Ich habe die Böden in einer 16er-Springform gebacken, diese mit Backpapier auskleiden, fetten und mit etwas Mehl ausklopfen.
Die Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen und dann etwas abkühlen lassen.
Zucker, Rohrohrzucker bzw. Muskovado-Zucker und Eier in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät schaumig schlagen, das kann ein paar Minuten dauern.

Die Schokoladen-Butter-Masse zur Zucker-Ei-Masse hinzugeben und miteinander verrühren. Mehl, Backkakao und Backpulver über die Masse sieben und kurz unterrühren, bis sich alles vermischt hat.
Den Teig nun in zwei Hälften teilen und eine Hälfte in die Springform geben, glatt streichen. 50 g der Himbeeren in den Teig drücken und für 40 bis 50 Minuten in den Ofen geben. (Stäbchenprobe)
Ich habe die andere Hälfte des Teiges danach gebacken, wer zwei gleich große Springformen hat, kann natürlich direkt beide backen.

Die Tortenböden nach dem Backen abkühlen lassen, danach jeden Boden einmal horizontal durchschneiden.


Gefüllt und bestrichen wird die Torte mit einer Meringue-Buttercreme mit Himbeeren.
Diese Buttercreme ist so extrem lecker, die müsst ihr wirklich unbedingt mal ausprobieren. <3 Im Buch vergleicht Linda Lomelino diese Creme mit Himbeereis und das kann ich bestätigen, ich musste ständig davon naschen. :-)



Für die Meringue-Buttercreme mit Himbeeren braucht ihr:
  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 200 g Zucker
  • 4 Eiweiß (L)
  • 100 g Himbeeren
  • etwas rosa Pastenfarbe
Zubereitung:
Die Himbeeren pürieren und durch ein feines Sieb streichen.
Zucker und Eiweiß in eine Schüssel geben und über dem heißen Wasserbad auf 65°C erhitzen, dabei ständig rühren. Am Besten ihr benutzt dafür ein Zuckerthermometer. Der Zucker sollte sich nun komplett aufgelöst haben.
Die Zucker-Ei-Masse nun in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem lockeren Eischnee schlagen. Danach rühren bis die Masse abgekühlt ist, das hat bei mir ca. 15 Minuten gedauert.
Die Butter nun nach und nach hinzugeben und gut verrühren.
Sollte die Buttercreme gerinnen, hat Linda Lomelino folgende Tipps: Bei zu kalter Masse, die Schüssel kurz über dem warmen Wasserbad erwärmen, ist sie zu warm, die Schüssel kurz in den Kühlschrank geben, danach weiterschlagen.
Nun wird noch das Himbeerpüree vorsichtig unter die Masse gerührt. Wer möchte gibt noch etwas rosa Pastenfarbe hinzu, dann kommt die Farbe noch besser zur Geltung.

Nun wird die Torte mit der Buttercreme gefüllt. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte geben, dünn und gleichmäßig mit der Creme bestreichen. Den zweiten Boden auflegen und leicht andrücken. Die Schritte noch zweimal wiederholen, mit dem letzten Boden abschließen. Damit die Buttercreme etwas fester wird, habe ich die Torte so für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt. Danach eine dünne Schicht der Buttercreme um die Torte streichen, wieder ca. 20 Minuten kühlen. Nochmals mit Buttercreme bestreichen und ggf. auch noch ein drittes mal, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.
Die Torte hat bei mir über Nacht im Kühlschrank gestanden, bevor ich sie mit Schokolade verziert habe.

Für die Schokoladenglasur braucht ihr:
  • 50 g Butter
  • 100 g Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakaoanteil)
Die Schokolade mit der Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen. Abkühlen lassen, die Glasur sollte schon etwas fest werden, aber noch gießbar sein. 
Da die Schokolade auf der Torte ruckzuck fest wird müsst ihr jetzt schnell sein. Die Schokolade über die Torte gießen, dann mit einer Tortenschaufel oder Winkelpalette bis zum Rand glatt streichen.
Ich habe nachdem die Schokolade schon fast fest war nochmal versucht zu glätten, dabei sind ein paar unschöne Dellen entstanden. Also zügig arbeiten und dann nicht mehr nachbessern wollen. :-)


Wenn ihr wollt könnt ihr nun die Torte noch mit Himbeeren schmücken, fertig!

Mein Fazit zur Torte:
Ich finde sie total hübsch. Der dunkle Brownie-Boden zusammen mit der rosa Buttercreme und dunkler Schokolade ist echt ein Hingucker. Geschmacklich finde ich die Buttercreme der Knaller. Die mache ich auf jeden Fall wieder und werde auch mal eine andere Geschmacksrichtung testen. Die Idee Himbeeren in den Brownie-Teig zu drücken finde ich prima, das macht das Ganze noch fruchtiger. Der Brownie-Teig ist mir zwar in der KitchenAid dieses mal super gelungen :-), aber mir persönlich war er nach dem Backen etwas zu fest. Vielleicht hätte ich aber auch die Backzeit etwas verkürzen müssen.


Zur KitchenAid kann ich sagen, dass ich bisher total begeistert bin. Sehr überrascht hat mich der Eischnee, der ist wahnsinnig toll geworden und es macht richtig Spaß damit zu rühren, wenn man dann mal die Drehgeschwindigkeit raus hat. :-)
Ich werde natürlich weiter rühren und ausprobieren und euch dann berichten. Meine Bosch werde ich nun verkaufen. Auch mit einem weinenden Auge, hat sie mich doch jetzt einige Zeit begleitet und mich bei meiner Backleidenschaft super unterstützt. :-)


Das Fotografieren werde ich weiter üben und hoffe natürlich, es wird mir dann immer besser gelingen. :-) Zum Bearbeiten der Bilder habe ich mir die Programme "Picasa" und "Gimp" heruntergeladen. Mit Gimp komm ich noch nicht so gut zurecht. Mit was bearbeitet ihr eure Bilder? Hat jemand von euch noch Tipps für mich?


So, für alle, die es bis hierher geschafft haben :-) Danke für's Lesen. Das war wirklich viel heute. :-)

Ich schicke euch himbeerige Grüße und wünsche euch eine traumschöne Nacht! :-)
Eure Melli :-*



Na, da habe ich euch doch bis heute die leckeren Eispralinen vorenthalten -estutmirleid-. Schon Anfang Juli war ich wieder Gast bei Süße Kreationen von DeAgostini und habe euch dort meine Eispralinen mit Lavendel und Limette gezeigt. Klickt mal hier, da könnt ihr alles nachlesen und auch die tollen Bilder bewundern, die wieder die liebe Nathalie für mich gemacht hat. (Am Sonntag ist es auch endlich soweit, Nathalie zeigt mir, wie auch ich schöne Fotos mit meiner Kamera hinbekommen kann. Ich freue mich schon so, ein Bericht darüber kommt dann natürlich auch. :-)

Und auch hier möchte ich euch die Eispralinen nun nicht länger vorenthalten:


Auf dem Blog von Süße Kreationen habe ich euch das Rezept für Lavendel-Limetten-Eis gezeigt. Etwas abgewandelt, mit Waldmeister und Vanille ist es aber auch richtig lecker.



Für das Waldmeistereis braucht ihr:
  • 150 ml Sahne
  • 250 g Quark (Magerstufe)
  • 250 g Naturjoghurt
  • 80 g feinen Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • Waldmeistersirup*
* Waldmeistersirup habe ich nach diesem Rezept hergestellt: klick hier. Frischen Waldmeister zu finden, wird momentan schwierig sein, da die Blütezeit leider für dieses Jahr schon vorbei ist. Aber gekaufter Sirup geht auch. :-)
(Für alle die es interessiert, habe ich hier ein paar Info's zur Anpflanzung von Waldmeister  gefunden: gartentipps.com/waldmeister-anpflanzen-das-sollten-sie-beachten.)                                                                                                                                                                                                                                                                                             
Zubereitung:
Sahne, Quark, Naturjoghurt, Zucker und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät miteinander verrühren. Den Waldmeistersiurp je nach Geschmack unterrühren, am Besten teelöffelweise, bis es geschmacklich für euch in Ordnung ist.

Nun habe ich die Creme, wie auch im Beitrag bei Süße Kreationen beschrieben, zu einem cremigen Eis gefroren. Auch das Befüllen der Förmchen und wie ihr die Pralinen dann mit Schokolade umhüllen könnt, zeige ich euch hier.




Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!
Genießt das tolle Sommerwetter und habt ein schönes Wochenende!

Erfrischende Grüße,
Eure Melli :-*