Dienstag, 22. Juli 2014

Behind the scenes - Ein Blick hinter meine Kulissen

Ihr Lieben, ich oute mich: Jaa, ich schaue schon gerne "Hinter die Kulissen", finde es total spannend zu sehen, wie andere leben und was ihnen gefällt. :-) Geht es euch auch so?

Vor einiger Zeit habe ich den total schönen Blog Kleiner Kuriositätenladen von Steph entdeckt. Kennt ihr noch nicht? Dann schaut unbedingt mal bei ihr vorbei. Seit letztem Monat läuft nun ihr Blogevent:

Behind the Scenes vom 01.06.-30.06.2014

Viele Blogs haben ihre Türen schon geöffnet und heute öffne ich meine Tür für euch. :-) Bis jetzt war ich mir nicht sicher, ob ich es zeitlich schaffen werde (die Aktion endet Ende Juli). Es ist wirklich nicht so einfach, mit zwei kleinen Mädels, die überall ihr Spielzeug verteilen und neben der Arbeit, dem Haushalt, Hobby, Familienzeit und anderen Dingen die erledigt werden müssen und auch noch bei passendem Licht, Bilder von der Küche zu machen, die man dann auch zeigen möchte. :-)

An einem freien Vormittag, Kinder waren im Kindergarten und bei der Tagesmutter, ich musste nicht arbeiten, habe ich dann fleißig aufgeräumt und geknipst.

Nunja, ich würde sagen, kommt einfach mal hereinspaziert und schaut euch um, wenn ihr Lust dazu habt: (Achtung, es folgen viele Bilder und viel Text :-)


Natürlich möchte ich mit der Küche anfangen, hier verbringen wir, besonders ich :-), sehr viel Zeit:


Unsere Küche ist relativ groß, jedenfalls kann ich mich nicht wirklich beklagen. Schränke könnte ich zwar noch gebrauchen, aber wem geht es nicht so? :-) Ich mag meine Küche sehr, wir haben sie vor 5 Jahren gekauft und bei unserem Umzug im Februar 2011 musste sie auch unbedingt mit.

Da unsere vorherige Wohnung nur eine sehr kleine Küche hatte, mussten wir dann etwas "umbauen". Rechts sieht man, ist auch immer noch eine Lücke, da sollte mal ein Schrank rein, aber irgendwie haben wir das nie gemacht. Jetzt spielen unsere Töchter da gerne verstecken und ich denke, wir lassen es auch erst einmal noch so. Vielleicht würde ich heute eine andere Arbeitsplatte wählen und ein paar Kleinigkeiten auch anders planen, aber es ist ja einfach immer so, dass sich der Geschmack mit der Zeit ändert.


Ganz wichtig für mich ist:
  • die Spülmaschine: die läuft jeden Tag mindestens einmal und ich wüsste wirklich nicht, wie ich das mit dem schmutzigen Geschirr ohne sie bewerkstelligen würde. :-)
  • das groooße Induktions-Kochfeld :-), das beim Küchenkauf nicht dabei war und wir nachträglich eingebaut haben. Ich würde es nicht mehr eintauschen wollen.


  • unser Kaffeevollautomat: den haben wir uns vor zwei Jahren zu Weihnachten gegönnt. Ich muss dazu sagen, Schatz und ich, wir schenken uns nichts. Das haben wir vor einiger Zeit mal so vereinbart, weil wir es einfach doof finden, sich gegenseitig Dinge zu schenken, die man dann eigentlich nicht braucht. Wir sparen dann lieber das Geld und schenken uns zusammen etwas, was wir gerne haben möchten, wie zum Beispiel den Kaffeeautomaten. Wir trinken gerne Cappuccino und mit diesem bekommen wir ihn jeden Tag, frisch gemahlen auf Knopfdruck, lecker. :-)

  • natürlich der Herd
  • und der Kühlschrank: Wie ihr sehen könnt, dieser dient auch als Pinnwand für Schnappschüsse, Karten und allerlei Babyfotos, außerdem Magnet-Bildchen, mit denen die beiden Mädels gerne mal spielen.


  • jaa, und die Küchenmaschine darf auch nicht fehlen. <3 Meine Bosch MUM, die bald aber durch die KitchenAid ersetzt wird. :-) Ich freu mich schon soo drauf, jeden Tag könnte nun der Postbote klingeln und mir das Paket überreichen. <3
    Obwohl ich wirklich sagen muss, die Bosch ist super! Ich bin sehr zufrieden mit ihr. Ich bekomme schöne Teige gerührt, außerdem kann sie schnippeln, mixen, ein Fleischwolf ist auch dabei und eine Saftpresse. Wer also eine Küchenmaschine sucht und nicht den Preis der KitchenAid ausgeben möchte, der macht mit dieser Maschine wirklich nichts falsch. (Ohjee, das hört sich an wie Werbung :-): soll es aber nicht sein, es ist einfach meine Meinung und ich finde es wirklich erwähnenswert).
    Wäre die KitchenAid nicht ein Geschenk, würde die Bosch auch noch ein Weilchen hier stehen dürfen.
    Nichtsdestotrotz freu ich mich wie Bolle auf mein neues Maschinchen. <3 Ich werde euch dann nachträglich ein Bild einfügen.

Jaa, was kann ich euch denn noch zeigen?

Ich denke die Topf- und Teller-Schränke sind eher unspannend. Und da es zu meinem Blog passt, zeige ich euch, wie ich mein Zubehör für die Tortendekoration und die Backmaterialien untergebracht habe. Ist auch einigermaßen aufgeräumt, manchmal sieht es da etwas chaotischer aus, besonders wenn ich Mitten in einer neuen Tortenkreation stecke oder ein anderes Projekt am Laufen ist :-):


Hinter unserer Tür, also neben dem Kühlschrank, habe ich ein Regal, dort ist ein Teil meiner Materialien untergebracht. Wie ihr sehen könnt, oben die Kuchentransportbehälter, meine "Torten dekorieren" und "Süße Kreationen"-Sammlung, Handrührgerät (was ich trotz Küchenmaschine auch oft benutze) und verschiedene Boxen, die ich gleich noch für euch öffne.


Außerdem sind dort einige Backbleche, meine Silikonmatten, noch mehr Kuchenbehälter, Ausrollstäbe und unten in der Kiste Alufolie, Frischhaltefolie und Backpapier untergebracht. 


Neben unserer Küche ist noch ein "Durchgangs"-Räumchen, dort steht die Waschmaschine und ein großer Schrank. In dem sind unter anderem auch noch Backformen, meine Tortenplatten, verschieden Schüsseln, Bastelkram, Dekoration und Gläser:


Meine Vorräte, Mehl, Zucker usw. findet man auch dort und auch in den Küchenschränken habe ich davon einiges untergebracht:



Meine Werkzeuge und Materialien für die Tortendekoration etc. bewahre ich in verschiedenen Boxen auf:

Ausstecher, Prägewerkzeuge, Tools, Spritzbeutel und Tüllen...

Lebensmittelfarben

Lebensmittelstifte, Prägezangen, Pinsel, Modellierpresse etc.

Geschenkschachteln, Verpackungszubehör, Trinkhalme, Deko ...

verschiedene Formen für z.B. Pralinen etc., Prägematten, Matten für Tortenspitze, Bänder ...
(diese hübschen Boxen gibt es bei "tchibo" :-)

verschiedene Ausstecher

Muffin- und Cupcake-Förmchen

Ich liebe Backzeitschriften und sammle diese überall verstreut, einige stehen auf der Fensterbank. An meiner Cupcake-Pinnwand hängen meistens die Geburtstagseinladungen unsere Tochter.

Auf der anderen Seite der Küche gibt es ein Regal, für meine Bücher und sonstigen SchnickSchnack:


Bis vor kurzem hat hier noch die Kinderküche gestanden, die nun in das Spielzimmer weichen musste.
Die Tapete finde ich in Verbindung mit dem Regal nun ein bisschen zu "wild". Wir wollen bald renovieren und auch die Wände sollen einen neuen "Anstrich" bekommen, also wird es so nicht bleiben. Außerdem soll unter das Regal ein Schränkchen, für mehr Stauraum.


Meine Back- und Rezeptbücher:


Die Bücher stehen so in etwa nach Größe sortiert, ansonsten gibt es da kein System. :-) Habe ich schon erwähnt, dass ich einen totalen Backbuchfimmel habe?

Ich würde sagen, jetzt fehlt nur noch: Wie und wo mache ich meine Fotos und wo sitze ich, wenn ich dann für euch alles auf den Blog bringe. Ja, also einen "Arbeitsplatz" zum bloggen habe ich nicht wirklich. Ich sitze ganz oft (auch jetzt gerade) mit dem Laptop auf der Couch, abends beim Fernsehen oder auch in der Küche am Tisch:


Dort sitzen wir oft essend, spielend, malend, erzählend und auch "arbeitend". Im Wohnzimmer haben wir noch einen größeren Tisch, den wir aber fast nicht nutzen. 

Meine Fotos entstehen bisher auch meistens in der Küche:

Rechts neben dem Kochfeld (hier und am Tisch modelliere ich auch meine Tortendekorationen) stelle ich mir ein Hintergrund zurecht, etwas Licht und dann geht es los, mit meinem I-Phone. Die Bilder bearbeite ich dann mit verschiedenen Apps. Ich weiß, dass das nicht die optimale Lösung ist und ich bin auch mittlerweile nicht mehr so glücklich damit. Aber bald soll es sich ändern. Im April habe ich mir eine Kamera gekauft und möchte bald lernen, damit schönere Bilder zu machen. 


Dafür werde ich dann wohl auch "umziehen" und den Tisch im Wohnzimmer für die Fotos nutzen:


Wie ihr sehen könnt, liegt dort ein Boden, den Schatz für mich noch zurecht schneiden wird. Dieser und noch ein paar andere, die ich gekauft habe, sollen dann als Untergrund dienen. 

Ich bin gespannt wie ich das hinbekommen werde und ich bin soo froh, dass ich dafür etwas Hilfe habe. ;-) Die beste Fotografin, die ich kenne (Nathalie Schwartz) :-) wird nämlich Anfang August zu mir kommen und mir einen kleinen Fotokurs geben, für mich die besten Lichtverhältnisse finden und mir ein paar Tipps und Tricks zeigen. Ich freue mich schon wahnsinnig drauf, das wird toll.


So, das war mein Einblick in unsere Küche und meinen Hobby-Arbeitsbereich. Wie angekündigt, ist es ein langer Eintrag geworden. Ich hoffe, es hat euch gefallen.

Nun geht es aber weiter, ich mache noch ein bisschen Deko für eine Torte am Samstag und auch hier wird es wieder einiges zu sehen geben.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Süße Grüße, 
Eure Melli :-*



Weitere Posts

Eis sollte es geben, das haben sich unsere Töchter für das Wochenende gewünscht. Und natürlich vorzugsweise Schokolade, das ist nämlich die Lieblingssorte von beiden. :-)



Das passende Rezept habe ich dann auch gefunden, nämlich in dieser tollen neuen Zeitschrift:


Die habe ich letzte Woche entdeckt. Natürlich konnte ich da nicht vorbeilaufen, ohne hineinzuschauen. Der erste Blick hat schon überzeugt, also gekauft. Aber auch der zweite Blick hat es bestätigt: Tolle Rezepte, schöne Bilder, mir gefällt's! <3
Und dieses Schokoladeneis-Rezept, das ist wirklich der Knaller!!!

Ich zeig euch mal, wie es geht:


Zutaten:
  • 400 ml Milch
  • ca. 30 g Schoko-Blättchen 
  • 65 g Backkakao
  • 1 EL Schoko-Nuss-Creme (ich habe Nutella genommen)
  • 3 Eigelb
  • 175 g Zucker
  • 250 ml Sahne
  • eine Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • zum Dekorieren etwas Minze

Zubereitung:
Eigelb und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren.
Milch in einen Topf geben und aufkochen. Kakaopulver und Nutella mit einem Schneebesen unterrühren, von der Herdplatte nehmen und kurz abkühlen lassen.
Nun die Schokolade unter Rühren zur Eimasse geben und in eine Pfanne umfüllen. Die Masse wird nun unter Rühren erwärmt, nicht kochen, bis es etwas dicklich wird.


Nun die Pfanne von der Herdplatte nehmen, Sahne, Vanillemark und Salz unterrühren, in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen (zwischendurch umrühren). Ich habe nach dem Abkühlen noch die Schoko-Blättchen untergerührt, das schmeckt später so gut, mit den kleinen Schoko-Stückchen im Eis.

Nun habe ich die Schokoladenmasse in die Eismaschine gegeben und in 45 Minuten zu Eis rühren lassen.
Habt ihr keine Eismaschine, deckt die Schüssel nach dem Abkühlen ab und gebt sie ins Gefrierfach. Damit sich beim Gefrieren keine Eiskristalle bilden und das Eis schön cremig wird, alle 45 Minuten umrühren, bis es gefroren ist. Vor dem Verzehr kurz etwas antauen lassen.


Ich kann euch nur empfehlen, dieses Eis auszuprobieren! Es ist cremig, super-schokoladig und extrem lecker! <3

Meine Küche und ich sahen gestern auch gut aus, vollgekleckert mit Schoko, das hat richtig Spaß gemacht :-). Das saubermachen danach zwar nicht so, aber gehört ja dazu, gell? :-)



Ich wünsche euch einen schokoladigen Sonntag!
Und heute Abend viel Spaß beim Fußball schauen, ich werde ein leckeres Schoko-Eis dazu essen und kräftig die Daumen drücken! :-)

Süße Grüße,
Eure Melli :-*



Bereits im Mai habe ich die Torte für Emilie's Erstkommunion gemacht. Jetzt komme ich endlich dazu, sie euch zu zeigen. :-)

Auf der Einladung war das Lamm auf geöffneten Händen und ein Regenbogen abgebildet.
(Zur Erklärung: Das Lamm symbolisiert Vergebung: "Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt" und der Regenbogen steht für die Verbundenheit zwischen Gott und den Menschen.)

Auf Wunsch habe ich diese Symbole auch auf der Torte umgesetzt:


Unter dem Fondant war der Nutella-Nuss-Kuchen gefüllt mit einer Zartbitterganache.
Ursprünglich wollte ich ein Regenbogenkuchen backen, das hätte super gut gepasst und bestimmt toll ausgesehen. Aus Zeitgründen habe ich mich dann aber umentschieden. Bei der nächsten Torte mit Regenbogen wird das aber mal ausprobiert. :-)


Für den Regenbogen am Rand und auf der Torte habe ich Modellierfondant in den entsprechenden Farben eingefärbt und mit dieser Modellierpresse: klick könnt ihr schöne, gleichmäßige Stränge formen. Es gibt diese Pressen in verschiedenen Ausführungen, zum Drücken oder Kurbeln und von verschiedenen Anbietern. Da könnt ihr einfach mal im Internet gucken. Wenn ihr keine Modellierpresse habt und euch auch keine kaufen wollt, geht das aber auch mit den Händen.

Für die Buchstaben und Zahlen habe ich die Funky-Alphabet-Ausstecher verwendet. Dazu habe ich schon einige Anfragen gehabt, wie ich zum Beispiel die Blütenpaste aus dem Lineal herausbekomme. Das zeige ich euch mit ein paar Bildern in einem gesonderten Eintrag.

Jetzt kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Lamm. Die Idee dazu habe ich über Google-Bilder gefunden:

Für den Körper, Kopf, Arme, Beine und Ohren habe ich weißen Modellierfondant mit etwas Gelfarbe von Wilton "Ivory" eingefärbt. Eine Birne für den Körper formen und einen halben Zahnstocher mit etwas Zuckerkleber hineinstecken. Darauf wird später der Kopf befestigt. Den Kopf, wie auf dem Bild zu sehen, formen. Mit einem Wheel(Rad)-Tool habe ich die Nase und den Mund eingekerbt. Mit dem Veining-Tool den Mund leicht herunterdrücken (siehe letztes Bild).

Auch wenn auf den Bildern der Kopf schon auf dem Körper sitzt, würde ich an eurer Stelle damit noch warten, bis alles mit Fell bedeckt ist. :-)
Jeweils zwei Stränge für Hinter- und Vorderbeine formen und mit dem Wheel-Tool die Hufe einkerben. Die Hinterbeine mit Zuckerkleber am Körper befestigen. Bevor die vorderen Beine befestigt werden solltet ihr zuerst den unteren Bauch mit dem Fell bekleben:

Dafür habe ich wieder die Modellierpresse mit dem auf dem Bild gezeigten Einsatz verwendet. Wenn der untere Bereich bedeckt ist, die Beine befestigen und den restlichen Körper mit Fell einkleiden.

Wie ihr sehen könnt, habe ich hier den Kopf nochmal abgemacht, da ich sonst das Fell nicht richtig um den Körper legen konnte. Einen kleinen Puschelschwanz formen und ankleben. Das Fell auch am Hinterkopf anbringen.

Für die Ohren zwei kleine Tropfen formen und mit dem Veining-Tool einkerben, dann am Kopf befestigen. Mit einem schwarzen Lebensmittelstift habe ich zwei Knopfaugen gemalt, fertig ist das süße Lämmchen!



Ihr Lieben, wir lesen uns bald wieder, ich schreibe direkt weiter. :-)

Lasst es euch gut gehen! <3
Süße Grüße, Eure Melli :-*